Hier ein kurzes Video von sogenannten „tri color“ mit Lame Anteil der sich hier eher durch glänze Farbeffekte darstellt als durch intensive Glanzschuppen. Interessant was man da oft af den zweiten Blick so entdeckt!
Autor: medakaeinsteiger2015
(Video) Medaka Teichmix outdoor Mai 2020
Alle Jahre wieder ein Hingucker. Tiere aus verschiedenen Stämmen zu einem Teichmix vereint. Kunterbunt ist eine feine Sache für das Auge, auch wenn es aus züchterischer Sicht sicher ein Fass ohne Boden ist. Aber speziell für Leute schön die sich einfach nur am Medaka erfreuen möchten und keinerlei züchterische Ambitionen haben.
(Medaka Futter) Daphnien (Wasserflöhe) Kultur Neustart 01. Mai 2020
Da es in letzter Zeit wieder öfters warm war haben sich auch die Wasserflöhe vom letzten Jahr wieder von alleine reaktiviert und vermehren sich langsam aber sicher wieder. Ich hatte den Bottich mit der Kultur über Winter einfach stehen lassen, obwohl zum Ende des Jahres eigentlich kein Wasserfloh mehr gesehen hatte. Fazit: Es lohnt sich immer solche Bottiche einfach stehen zu lassen.
Gedanken zur Entwicklung der Medaka Szene in Japan
Vorgestern hatte ich mir die Zeit genommen und mir die letzten Bücher und Hefte aus Japan genauer angeschaut und das hat mich wieder einmal nachdenklich gestimmt und gezeigt wie schnell sich in Japan die Medaka Szene anscheinend wandelt, wenn es um Stämme geht. Egal ob ich das Aquaristik Magazin vom November nehme oder auch das zuletzt erschienene Basebook Nr. 8 von Fumitoshi Mori, man findet kaum noch bzw. gar keine einfarbigen Stämme mehr darin. Der aktuelle Trend geht augenscheinlich weiterhin Richtung Lame, Miyuki Kreuzungen, mehrfarbig, Hyakushiki Varianten, inside light Varianten und natürlich Longfins.
Wie Friedrich Bitter schon vor längerer Zeit sagte, die ursprünglichen Stämme gehen in Japan leider verloren und damit entstehen natürlich eventuell Probleme bei eventuell notwendigen Rueckkreuzungen usw. Bücher und Hefte voll mit Farbformen die wir in Europa wohl auch nicht zu sehen bekommen werden, ausser eventuell wenige Ausnahmen.
Um so wichtiger wird es wohl das wir in Europa versuchen gewisse Grundstaemme langfristig zu erhalten und versuchen sie qualitativ zu verbessern. 🤔
Kescher für Medaka Jungfische made in Japan
Den Kescher bekam ich von Marc aus Japan mitgebracht. Eigentlich für die Selektion für Jungfische gedacht. Bin gespannt wie es funktioniert. Auf jeden Fall ein schönes Mitbringsel aus dem Heimatland des Medaka. Danke Marc!
(Zuchtbuch 2020) Medaka „white tiger lame“
Hier eines meiner Paare dieses Lame Bi color Stammes mit denen ich in die aktuelle Saison gehe. Und siehe da das Weibchen trägt erste Eier. Damit wäre dann bei mir die Saison 2020 offiziell eröffnet!
Ein Feind der Medaka – Libellenlarven
Auch die Larven der Libellen gehören generell zu den Fressfeinden kleiner Fische. Auch in der Aquaristik tauchen sie ab und zu in Becken auf und richten speziell unter kleinen Zierfischen oder Nachzuchten Schaden an. Im Aquarium schleppt man sie oft über neu gekaufte Pflanzen ein. Dabei handelt es sich meist um tropische Arten. Draußen sieht die Sache dann etwas anders aus. Hier sind es meist heimische Arten die dazu auch noch unter Naturschutz stehen. Auch hier kommt es teilweise in Bottichen oder Teichen zu herben Verlusten bei den Medaka. Speziell bei jüngeren Fischen oder kleinen Jungfischen.
Gelbrandkäfer Larve – gefährlich für Medaka?
Mit beginnender Outdoorsaison und der Zeit der Medaka Kübel und Mini Teiche kommt auch wieder die Zeit der im Wasser lebenden Insektenlarven. Nicht alle sind für kleinere Fische wie den Medaka und seinem Nachwuchs ungefährlich. Es gibt genug räuberische Insektenlarven die auch vor dem Medaka und seinem Nachwuchs unter Umständen nicht halt machen. Es gibt genug Medaka Halter denen dadurch der komplette Bestand verloren ging. Meistens durch Libellen Larven, aber auch die Larve des Gelbrandkäfers ist da sehr gefährlich. besonders bei Jungfischen.
(Video) Oryzias sakaizumii „Niigata Prefektur“ outdoor Apr. 2020
Oryzias sakaizumii war lange als der sogenannte „Nord Medaka“ noch als Oryizias latipes beschrieben bekannt. Ich pflege diese Population jetzt seit 2 Jahren mehr oder weniger erfolgreich. In den zurückligenden Wintern hatte ich ssie zum Überwintern drin, aber immer mit Verlusten zu kämpfen. Diesen Winter hatte ich sie ebenfalls wie Oryzias latipes „Aichi Ken“ ganzjährig draußen gehabt. Natürlich war der recht milde Winter dabei sehr hilfreich, das es zu keinen Verlusten kam. Natürlich hoffe ich das sich auch dieses Jahr wieder Nachwuchs dieser durchaus interessanten und schönen Wildform einstellt.








