Medaka Zuchtformen mit unterschiedlicher Beflossung!


Beim durchstöbern des Kataloges von Yukio Ooba aus diesem Jahr bin ich auch über Flossenformen gestolpert, die bis jetzt in Europa noch gänzlich unbekannt sind. Hier kennt man eventuell gerade mal den „Long fin“ von Bildern da bisher kaum in Europa zu bekommen. Der Samurai mit der zusätzlichen kleinen Dorsale war mir bereits länger bekannt.
Natürlich steckt das auch in Japan noch in den Anfängen, aber zukünftig eventuell ein interessantes Betätigungsfeld für den ambitionierten Medaka Züchter!

Hikari

Die wohl mittlerweile im internationlen Bereich bekannteste Flossenform Variante. Hier ist das Merkmal die doppelt gespiegelte Rücken (Dorsale)- und Schwanzflosse (Caudale), und der oft eher gedrungen wirkende Körper. Hikari fallen in vielen der bekannten Zuchtlinien aab und zu und wurden dementsprechend speziell in Japan dann auch eigenständig weitergezüchtet. einige Hikari Linien schwimmen auch im deutsch sprachigen Raum.

 

Long Fin

Bei dieser Zuchtform sind die langen Flossen durchaus schon recht ausgewogen und ansehnlich. Aber auch hier gilt sicher das man noch verbessern kann. Erste Linien haben auch schon ihren Weg nach Europa gefunden!

Swallow

Wohl eine Long fin Variante die vereinzelt auch bereits in Europa vorhanden ist. Sicher noch im Anfangsstadium was die Flossenqualität betrifft!

Samurai

Für den Europäer sicher ein ungewohnter Anblick. Hierbei soll es sich um eine natürliche Flossen Mutation handeln, die recht selten vorkommt. Vor der eigentlichen Rückenflosse (Dorsale) befindet sich eine kleine zweite Rücckenflosse. Auch in Japan bisher wohl recht selten, aber sehr beliebt!

Mellor

Auch hier wird der Europäer sicher gespaltener Meinung sein, ob man solche Flossen züchten muss oder sollte. Bei Kampffisch Hochzuchten ist es der sogenannte „Crowntail“ und beim Guppy gibt es mittlerweile die Zuchtform „Merrah“. Auch hier gilt das es züchterisch sicher noch Luft nach oben gibt was die Flossenqualität betrifft. Ob in naher Zukunft Tiere mit diesen Flossen in den deutschsprachigen Raum kommen werden, halte ich persönlich für sehr unwahrscheinlich.

Sintaikei (Hishio)

Was davon nun die richtige Bezeichnung ist konnte ich anhand des Kataloges nicht ermitteln. Das Besondere an dieser Linie ist, das die Tiere fast identische Caudalflossen (doppelt gespiegelt) wie der bei uns bereits bekannte Hikari haben. Aber vom Körper und den restlichen Flossen eher dem normalen Medaka entsprechen. DIe Rückenflosse ist hier wie beim „normalen Medaka“ nur einfach vorhanden und nicht wie beim Hikari breiter ausfallend!

Hirenaga

Schwer für mich zu beschreiben was diese Flossenvariante ausmacht. Hat Einiges vom Longfin aber ich vermute mal das besondere Merkmal ist der aus der Schwanzflosse (Caudale) in der Mitte verlängerte Flossenstrahl.

 

Raijin

Hier wird es sicher die meisten Diskussionen geben, ob so etwas Sinn macht und gefällt. Zum Teil scheinen Flossen nur noch minimal vorhanden zu sein, und die Frage besteht, ob diese Fische überhaupt noch normal schwimmen können, da gewisse Flossenbereiche auf ein minimum reduziert sind. Ich persönlich lehne es ab!

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