(Literatur) Medaka Base Book Reihe komplettiert

Vergangene Woche bekam ich aus Japan die mir noch fehlenden Bände Nr. 2 & 3 zugeschickt. Damit habe ich die Serie erst einmal komplettiert. Sicher wird der Ein- oder andere fragen wiso ich mir japanische Bücher bestelle, die ich sowieso nicht lesen kann? Nun zum Einen weil mich die Thematik generell interessiert und sich eine gewisse Sammel Leidendschaft für diese speziellen Bücher entwickelt hat. Trotz leider fehlender Sprach Kenntnisse sind diese Bücher durchaus interessant. Speziell durch das vorhandene Bild Material. Bald folgt dann Nr. 4.

Herzlichen dank Herr Fumitoshi Mori  書籍のおかげで森さん!

(Vorschau) erste europäische Medaka Ausstellung in Italien

Heute bekam ich von Roberto Pelligrini (Medaka Italia) die Information, das man vom 23.09. – 24.09.2017 im Rahmen einer Koi Show in Cesena/Italien eine Medaka Ausstellung mit Bewertung ausrichten wird. Eingeladen sind alle Medaka Halter und Interessierte aus ganz Europa. Geplant ist eine Ausstellung mit ca. 50 Zuchtlinien. Weitere Infos folgen demnächst!

Für die europäische Medaka Fan Gemeinde sicher ein besonderes Ereignis, da es die erste richtige Medaka Schau außerhalb Japans sein wird. Natürlich hoffe ich dabei sein zu können und 2 Tage mit hoffentlich vielen Medaka Fans aus Europa verbringen zu können.

(Neuvorstellung in Japan 2017) Medaka „Mebina“

Ein weiteres farbliches Highlight wurde auf Facebook von Mizuho Medaka (HK) vorgestellt. Eine weitere mehrfarbige Lame Zuchtlinie die farblich ebenfalls einiges zu bieten scheint. Basis könnte auch hier eine Momokouro Linie sein, wenn ich mir die markante Kopf Zeichnung anschaue. Was da alles eingekreuzt wurde mag dahin gestellt sein. Das zwischenzeitliche Ergebnis kann sich sehen lassen. Auch hier besteht die Frage wie erbfest diese Linie sein wird, aber das muss die Zukunft zeigen. Ich denke auch hier werden Tiere Ihren Weg nach Europa finden, und langfristig gesehen sicher auch nach Deutschland. Geduld ist gefragt! Ab Ende Juli wird man sie wohl über Mizuho Medaka erwerben können.

pictures & copyright by Mizuho Medaka (Hongkong)

Unterscheiden der Geschlechter bei Medakas?

Obwohl der Blog bereits so lange besteht, bin ich nie auf die für Einsteiger wohl interessanteste Frage eingegangen wenn man endlich Fische hat. Woran erkenne ich ein Männchen und ein Weibchen? Ich selber hatte damit in der ersten Zeit auch meine Probleme!

Neben der Frage woher bekomme ich Fische oder Eier?, ist die Frage nach den Unterscheidungs Merkmalen bei den Geschlechtern mit die häufigste Frage.
Nun bei den Medakas gibt es nicht wie bei den meisten Zierfischen gewohnt, einen farblichen Unterschied, sondern Medakas werden an Hand der Flossen und hier speziell die Rückenflosse (Dorsale), und der Analflosse (Afterflosse) unterschieden. Beim Männchen ist die Dorsale leicht eingekerbt und die Analflosse wesentlich länger ausgezogen. Bei der Draufsicht von oben sind die Weibchen meist fülliger als die Männchen.

Männchen

Weibchen

 

(Neuvorstellung in Japan 2017) Medaka „Yozakura“

Ein weiteres farbliches Highlight wurde heute auf Facebook von Mizuho Medaka (HK) vorgestellt. Diese Linie wird wohl in Zukunft über Mizuho Medaka zu bekommen sein. Ein weiterer echter Eye Catcher für die Fans der Lame Schuppen Fraktion. Was da genau gekreuzt wurde bleibt sicher erst einmal ein Geheimnis. Eine stabile Linie scheint es auch nicht zu sein, denn in den Bildern sieht man bereits Unterschiede zwischen den Fischen. Bei einem Tier auf den Bildern kommt mir die Kopfzeichnung bekannt vor. Es könnte eventuell eine Momokouro Linie eingekreuzt worden sein. Aber das ist eine persönliche Vermutung.

Ich denke sobald die Fische offiziell angeboten werden, wird es sicher einige Leute geben, die welche kaufen. Also eine Frage der Zeit wann sie auch in Europa zu bekommen sind.

pictures & copyright by Mizuho Medaka (Hongkong)

 

(Neuzugang 2017) Medaka „Red King“ Yama Blood Jungtiere 20.07.2017

Wie im bereits geposteten Video hat sich eine gewisse Geduld bezahlt gemacht. Seit kurzem bin ich auch im Besitz einer Gruppe junger „Red King“ aus der Yama Blut Linie. Noch sind die Tiere nicht komplett ausgefärbt, aber was sie aktuell zeigen ist durchaus vielversprechend. Bin schon gespannt wie sie sich weiter entwickeln werden. Ich durfte ja ausgewachsene Tiere im Freiland bei meinem Freund Gianluca bewundern. Bisher kannte ich ja nur die Yokihi „no.30“, aber gleichaltrige junge „Red King“ sind bereits in dem Stadium schon erstaunlich.

(Neuzugang 2017) Medaka Mix Halbwüchsig 20.07.2017

Ich konnte es nicht lassen und habe mir vor kurzem eine kleine Gruppe Medaka Jungfische aus einem Mix Projekt zugelegt. Ich gehe bewusst nicht darauf ein was da eventuell gekreuzt wurde, den den Fischen auf den Bildern sieht man es nicht an. Interessant und aufschlußreich wird wohl der erste Nachwuchs sein. Obwohl noch nicht ausgewachsen konnte ich zumindest bei dem ersten Weibchen bereits ein Mini Eipaket entdecken. Es bleibt also spannend bei dieser Mix Gruppe. Im Licht wirken die meisten Fische wie rotkupfer. Das bringen die Bilder vom Balkon leider nicht so rüber.

Das Thema Namensgebung bei Medaka Zuchtlinien

Im Laufe der letzten Jahre wurden in Asien viele neue Zuchtlinien vorgestellt. Dabei handelte es sich entweder um komplett Neuzüchtungen oder Weiterentwicklungen bestehender Linien. Dabei sind immer mal wieder Farbformen aufgetaucht, die eine starke Ähnlichkeit mit Linien hatten oder haben, die auch unter anderem Namen bekannt sind. Ein Beispiel hiervon ist die „Hikari Otohime“ Linie, die mittlerweile auch Ihren Weg nach Europa und auch Deutschland gefunden hat.

Auf Facebook gibt es aktuell eine Diskussion ob es sich da um Ein- und die selbe Zuchtlinie handeln könnte. Dazu hat Herr Fumitoshi Mori einen interessanten Kommentar geschrieben.

Hier der Kommentar im Original:

„Otohime made by Mr. Kurihara. Beniazami made by Mr. Kanbara and Mr. Kondo. Kokuryuki, nobody knows

Bei der Zuchtlinie „Beniazami“  handelt es sich zwar um eine farblich fast identisch gefärbte Linie wie Hikari „Otohime“ ist aber eine Zuchtlinie mit der normalen Körperform. Die Bezeichnung „Kokuryuki“ scheint zumindest in Japan in Züchterkreisen keine wirkliche Verwendung zu finden. Ob es sich um Ein- und die selbe Zuchtlinie handelt mag dahin gestellt sein. Um die Verwirrung nicht noch größer zu machen und eine eventuelle Kreuzung zu vermeiden, sollte man die Tiere die man hat, auch unter den Namen weiter führen, unter denen man sie bekommen hat- Auch wenn die Möglichkeit besteht, das es sich um die gleiche Linie handeln könnte. Erschwerend bei der Zuordnung kommt hinzu, das es sich zumindest bei „Otohime“ um keine wirklich farblich gefestigte Linie handelt. Es bleibt also interessant was es in Zukunft Neues zu berichten gibt!

pictures & copyright by Mizuho Medaka (Hongkong)

Hikari „Otohime“

Hikari „Kokuryuki“