(Medaka Interview) Clemens Scharr (D) Medaka Züchter

Ich freue mich Euch ein weiteres Interview aus der deutschsprachigen Medaka Szene präsentieren zu dürfen. Clemens Scharr gehört ebenfalls zu den älstesten Medaka Haltern/Züchter im deutschsprachigen Raum, und hat die nicht geraden leichten Anfänge bei uns selbst erlebt!

Clemens Scharr

Axel Eywill
Hallo Clemens und herzlichen Dank, dass ich Dich für medakaproject.com interviewen darf. Du bist Halter und Züchter von japanischen Reisfischen, dem Medaka. Wie bist Du zu dieser Art gekommen, und was fasziniert Dich an ihnen?

Clemens Scharr:
Hallo Axel, ich bin über den Bericht in der Amazonas auf Reisfische gestoßen. Ich musste ein paar Monate zuvor meine 15.000Liter Kelleranlage auflösen und war Aquaristisch etwas ausgehungert. Die einfache Haltung auf dem Balkon und die winzigen kleinen Fische war etwas ganz Neues für mich, ganz was anderes als Tropheus und Petrochromis die ich vorher Jahrelang pflegte. Mich faszinierte die scheinbar endlose Variantenanzahl und die Möglichkeit etwas eigenes zu kreieren, womit ich aber erst letztes Jahr beginnen konnte.

Medaka Teich beleuchtet


Axel Eywill
Wie waren dann Deine Anfänge in der Aquaristik? Und welche Tiere hältst Du noch zuhause?

Clemens Scharr:
Ich bin an einem Bach aufgewachsen, weit ab von anderen Kindern. Die Eltern der nächsten Kinder waren dann auch noch Inhaber einer Forellenanlage. Meine ganze Kindheit drehte sich um Fische und alles was so in einem Bach fleucht. Selbst heute, mit über 50, schaue ich bei jeder Brücke noch ins Wasser oder drehe ab und an einen Stein um, nur um zu sehen, was da so krabbelt. Mein erstes Aquarium hab ich mir mit 18 gekauft und mit Malawi-Barschen bunt besetzt. Später bin ich dem Tanganjikasee verfallen und hab viele Jahre verschiedenste Arten gepflegt. Bin dann bei den Aufwuchsfressern „hängen“ geblieben. Ich werde auch nochmal ein Tanganjika Becken aufbauen…irgendwann 😉.
Wir haben heute im Wohnzimmer ein „normales“ Aquarium mit Schwertträgern, Welsen und Guppys, die Sucht erkennt man erst wenn man mein Arbeitszimmer oder den Garten betritt. Im Zimmer gibt es 21 kleine Becken von 25-60Litern und draußen etwa genauso viele Bottiche von 60-500Litern und einen kleinen Teich. Die meisten sind mit Medaka, Endler oder Neocaridina Varianten besetzt.


Axel Eywill
Wie kamst Du zu deinen ersten Medaka?

Clemens Scharr:
Meine ersten Medaka hab ich von dir bekommen, AO-Medaka und ich hab dich bestimmt ganz schön genervt. Es waren einfach keine in Deutschland zu bekommen. Über Facebook hab ich Kontakte nach Italien geknüpft und von dort meine Hi-Medaka Eier zugeschickt bekommen. Da saß ich dann vor der weißen Schüssel und konnte den Schlupf der Larven kaum abwarten. Nach einer Woche wollte ich endlich Fische und keine Eier mehr anstarren. Kurzerhand hab ich Fische in Italien bestellt. Ich kann die Anfänger gut verstehen, wie ungeduldig man ist, wenn die ersten Larven schlüpfen. Heute ist es dagegen einfach an Varianten zu kommen, hab auch einen kleinen Anteil daran😊.

Medaka Miniteich

Axel Eywill
Medaka haben außerhalb Japans eine noch recht kurze Geschichte. Du bist einer der ältesten Medaka Halter & Züchter im deutschsprachigen Raum. Die Fangemeinde wächst international langsam aber sicher. Wie siehst Du die Entwicklung international und natürlich besonders im deutsch sprachigen Raum?

Clemens Scharr:
Das stimmt, Medaka sind erst in den letzten Jahren bekannter geworden. Gerade der Trend zum Miniteich/Balkonteich puscht gerade die Verbreitung. Leider haben viele kaum Erfahrung mit Aquaristik/Teichhaltung. Da ist noch viel Wissen zu verbreiten. Ich bin ja auf Facebook viel unterwegs und versuche da Informationen weiterzugeben oder Fragen zu beantworten. Den Bücher zu Medaka gibt es nur auf Japanisch. Sehr schwere
mit den Bildern. Auch ist die Namensgebung, durch die Exporteure und Übersetzungsfehler meist willkürlich und stiftet mehr Verwirrung als Aufklärung. Da ist es umso wichtiger den Verkaufsnahmen exakt beizubehalten, wenn man Tiere weitergibt.
Ich hoffe das die Qualität der Tiere weiter stetig zunimmt, es weniger Teichmixe gibt und mehr junge Menschen sich dafür begeistern. Dafür hab ich einen großen Bottich an die Grundstücksgrenze gesetzt um die Nachbarskinder und auch ältere Spaziergänger zu begeistern. Das kommt sehr gut an und ich konnte schon ein paar Infizieren😉.

Teil der Medaka Nachzucht Anlage


Axel Eywill:
Japan ist uns natürlich um Lichtjahre voraus was den Medaka betrifft. Das gilt insbesondere auch für Medaka Literatur. Bisher gibt es außerhalb Japans nur wissenschaftliche Bücher oder ab und zu Berichte in Aquarium Fachpublikationen (zB. Amazonas). Die Nachfrage an Medaka Literatur außerhalb Japans ist sicher am Wachsen bzw. im kleinen Stil bereits vorhanden. Was würdest Du Dir da persönlich wünschen?

Clemens Scharr:
Im Grunde ist die Haltung/Vermehrung von Medaka kein Hexenwerk. Mit etwas Hilfe kann das eigentlich jeder schaffen. Dafür braucht es kein eigenes Buch, da reichen Berichte in Zeitschriften, Youtube Videos oder eben Facebook aus.
Aber für die Bestimmung von Linien, deren gezielte Zucht, Abstammung untereinander von einzelnen Linien und der genetischen Vererbung von Merkmalen braucht es Kataloge und Bücher. Bei jährlich hunderten neuer Varianten auf dem Markt, braucht es Literatur, da ist uns Japan Jahre voraus. Da würde ich mir zumindest englische Literatur wünschen.

Medaka Angebots Katalog aus Japan


Axel Eywill:
Mittlerweile gibt es einige Medaka Linien in Europa. Meist Dank privater Initiativen. Und Gewerbliche Einfuhren sind bis auf wenige Außnahmen der Medaka in Europa bzw. deutsch sprachigen Raum noch recht unbekannt. Wie wichtig ist für Dich der Handel um den Medaka einer breiteren Öffentlichkeit bekannter zu machen?

Clemens Scharr:
Das ist schwierig, ich habe versucht einen Händler vor Ort zu begeistern. Aber gegen Guppy und co schneiden Medaka im Aquarium nicht so gut ab. Ihr Potenzial spielen sie im Miniteich aus. Aber gerade hier hat der klassische Zooladen keine Präsentationsfläche übrig. Dazu ist das Zubehör für Miniteiche eigentlich nicht vorhanden. Das sind alles Punkte die einen Zooladen, der wirtschaftlich arbeiten muss, abschrecken. Wenn der Trend zum Miniteich aber weiterhin anhält, werden auch Produkte dazu angeboten und dann wird auch der Handel auf den Zug springen. Ob das dann gut für Medaka und vor allem für die Qualität gut sein wird, kann ich nicht absehen. Ich denke das weiterhin Mundpropaganda und Online Angebote wichtig sein werden!

Medaka tri color

Axel Eywill:
Und meine letzte Frage – was wünschst Du Dir als Medaka-Halter für die Zukunft dieser Tiere? Gibt es noch etwas, das Du sagen möchtest? Vielleicht etwas im Hinblick auf die Aquaristik?

Clemens Scharr:
Ich wünsche mir mehr junge Menschen begeistern zu können. Außerdem das weniger Teichmixe angeboten werden. Das wilde mischen von Varianten mag zwar schön bunt aussehen, doch führt es, über einen längeren Zeitraum, zum Aussterben spezifischer Merkmale und Varianten. Dabei gibt es doch so schöne bunte Varianten mit individueller Zeichnung.

Clemens vielen Dank für das Interview. Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Medaka Saison 2020 und das Deine Wünsche in der Zukunft wahr werden!

 

(Medaka Interview) Maggie Haller (AUT) Medaka Züchterin

Ich freue mich Euch ein weiteres Interview von einer Medaka Züchterin aus Österreich vorstellen zu dürfen. Maggie Haller ist dem Ein oder anderen sicher durch Ihre Facebook Seite „MedakaLab“ ein Begriff. Dort postet sie sehr interessante Beiträge zur Medaka Haltung und auch Zucht. Außerdem hat sie mittlerweile einen eigenen Medaka Internet Blog „Medaka Vienna„. Auch die Anzahl der Medaka Fans in Österreich steig kontinuierlich, was mich persönlich sehr freut!

Maggie Haller

Axel Eywill
Hallo Maggie und herzlichen Dank, dass ich Dich für medakaproject.com interviewen darf. Du bist Halter und Züchter von japanischen Reisfischen, den Medaka. Wie bist Du zu dieser Art gekommen, und was fasziniert Dich an ihnen?

Maggie Haller:
Hallo Axel! Es ist lustig, meinen ersten Medaka habe ich tatsächlich in Japan gesehen. Ich hatte damals nur leider keine Ahnung, was ein Medaka ist und habe nur die wunderschön glasierten und liebevollst eingerichteten Tongefäße mit den winzigen Fischlein bewundert. Kurz nach meiner Rückkehr habe ich dann erfahren, dass meine damalige Arbeitskollegin nicht nur mit Killifischen, sondern auch mit Oryzias latipes im Labor arbeitet. Schwupps gegooglet und ich war hin und weg. Also im folgenden Sommer eine kleine Teichschale und 10 Yang Guifei Medaka – das waren die einzigen, die ich bekommen konnte – angeschafft. Der eine Teich hat natürlich nicht mal die erste Saison lang gereicht.
Wie so viele andere finde ich, dass beim Medaka einfach das Gesamtpaket stimmt: Er ist ein toller Anfängerfisch, bietet aber auch für erfahrene Aquaristen Herausforderungen. Ich bin kreativ und neugierig. Ein Fisch, wo es noch etwas zu erforschen und mitgestalten gibt, hat für mich einen ganz besonderen Reiz. Eine weitere Sache, die mich am Medaka besonders fasziniert, und ich denke, das zeichnet mich in der Medakaszene auch aus, ist der naturwissenschaftliche Aspekt. Als wichtiger Modellorganismus in der Forschung gibt es unzählige wissenschaftliche Publikationen, aus denen sich Wissen für unser Hobby ableiten lässt.

Outdoor Bereich

Axel Eywill
Wie waren dann Deine Anfänge in der Aquaristik? Und welche Tiere hältst Du noch zuhause?

Maggie Haller:
Achje, die Anfänge. Als ich in der Volksschule war, ging meine Schwester mit einem Freund an ein nahegelegenes, kleines Gewässer planschen. Zurück kam sie mit einem Eimer voll selbst gefangener Fische und meinte, sie wolle die als Haustier halten. Mein Papa hat uns natürlich klar gemacht, dass das so nicht geht und wir brachten die Fische am nächsten Tag zurück. Eine Woche später schafften wir ein kleines tropisches Süßwasseraquarium an. Irgendwie bin ich da an der Aquaristik hängen geblieben und ich begann sukzessive das Thema selbst in die Hand zu nehmen und als ich mit der Schule fertig war, stieg plötzlich auch die Anzahl der Aquarien auf mysteriöse Weise an.
Mein neuester Zugang sind übrigens White Mosaic Guppys, sonst schwimmen in meinen Aquarien und Bottichen momentan nur Medaka und Garnelen. Neben den unzähligen Fischen habe ich hier noch zwei Kater, den einen haben wir adoptiert, der andere hat uns adoptiert. Leider mögen die beiden sich nicht.

Medaka Eier entwickelt

 

Axel Eywill
Medaka haben außerhalb Japans eine noch recht kurze Geschichte. Du bist die älteste Medaka Halter- & Züchterin in Österreich. Die Fangemeinde wächst international langsam aber sicher. Wie siehst Du die Entwicklung international und natürlich besonders in Österreich?

Maggie Haller:
Gerade 2019 bis jetzt haben die Medaka gefühlt einen enormen Aufschwung erlebt. In einem Gespräch mit dem Aquaristikshop meines Vertrauens Mitte 2019 hieß es, sie hatten eine Gruppe Medaka im Angebot von denen sie keinen einzigen verkaufen konnten. Nur wenige Monate später sah das plötzlich ganz anders aus. Ich freue mich natürlich ganz besonders, jetzt auch immer mehr Kontakte zu neuen österreichischen Haltern knüpfen zu können – wobei auch einige züchten möchten! Ich denke, sobald die ganze Sache mit COVID-19 vorbei ist, steht endlich auch ein österreichisches Medaka-Treffen an. Momentan verlassen wir uns ja noch stark auf unsere deutschen Kollegen in Sachen Medaka Events.

Medaka „Yang Guifei“

Axel Eywill:
Japan ist uns natürlich um Lichtjahre voraus was den Medaka betrifft. Das gilt insbesondere auch für Medaka Literatur. Bisher gibt es außerhalb Japans nur wissenschaftliche Bücher oder ab und zu Berichte in Aquarium Fachpublikationen (zB. Amazonas). Die Nachfrage an Medaka Literatur außerhalb Japans ist sicher am Wachsen bzw. im kleinen Stil bereits vorhanden. Was würdest Du Dir da persönlich wünschen?

Maggie Haller:
Puh also ich muss ehrlich sagen, die wissenschaftlichen Publikationen sind mir sowieso am liebsten. Ich verstehe aber auch, dass das in dieser Form nichts ist, wovon die Allgemeinheit profitieren könnte. Was ja auch der Grund ist, warum ich versuche, regelmäßig interessante wissenschaftliche Literatur verständlich zu übersetzen und die wesentlichen Erkenntnisse auf eine für andere Medakahalter nützliche Art zu teilen.
Ich denke, wenn wir nicht-japanische Literatur möchten, dann müssen wir die selber schreiben. Zusammen mit Italien nimmt Deutschland eine gewisse Vorreiterrolle ein, was die Verbreitung des Medaka international betrifft. Wer soll es also sonst tun?
Ende letzten Jahres war ja immer wieder ein Medaka Buch im Gespräch. Momentan denke ich aber, dass für ein Format, das über kürzere Erfahrungsberichte wie sie zum Beispiel in der Amazonas zu finden sind hinausgeht, unser doch schon sehr umfangreicher Wissenspool zu unstrukturiert ist.

Medaka Mini Teich

 

Axel Eywill:
Mittlerweile gibt es einige Medaka Linien in Europa. Meist Dank privater Initiativen. Und Gewerbliche Einfuhren sind bis auf wenige Außnahmen selten, der Medaka in Europa bzw. deutsch sprachigen Raum noch recht unbekannt. Wie wichtig ist für Dich der Handel um den Medaka einer breiteren Öffentlichkeit bekannter zu machen?

Maggie Haller:
Ich glaube nicht, dass der Handel eine allzu große Rolle spielt. Natürlich steigt das Interesse und immer mehr Läden bieten Medaka an. Wer sie aber nicht schon vorher kennt, dem werden sie dort kaum auffallen neben Guppys, Kampffischen und Neons. Der Medaka ist in meinen Augen ein Fisch, der erst auf den zweiten Blick fasziniert. Man muss genau hinschauen, um zu erkennen, warum er etwas ganz Besonderes ist, sonst läuft man Gefahr den Medaka zu unterschätzen – auch die Arbeit, die unter anderem in die Zucht investiert werden muss bei manchen Stämmen. Deshalb ist auch die ganze Arbeit insbesondere der Community auf Facebook so bewundernswert. Man darf nicht vergessen, dass das alles in der Freizeit passiert und die Informationen und Unterstützung vollkommen unentgeltlich zu Verfügung gestellt werden.

Medaka „Miyuki“

Axel Eywill:
Und meine letzte Frage – was wünschst Du Dir als Medaka-Halter für die Zukunft dieser Tiere? Gibt es noch etwas, das Du sagen möchtest? Vielleicht etwas im Hinblick auf die Aquaristik?

Maggie Haller:
Eine große Sorge, die ich habe, ist, dass der Medaka als „Einsteigerfisch fürs Nanoaquarium“ oder „Mückenbekämpfer für Winzteiche“ verramscht wird. Wie oft liest man „der ist vollkommen anspruchslos,“ „kann sogar in Tassen gehalten werden,“ und ähnliches? Gleichzeitig bieten die Fische durch ihre geringe Größe, Anpassungsfähigkeit und Vielfältigkeit eine Chance für Menschen aus nahezu allen Lebenssituationen, Begeisterung für die Natur und die oft stiefmütterlich behandelte Fischwelt zu entdecken. Das ist eine Gratwanderung und ich hoffe, wir fallen nicht auf der falschen Seite runter.
Es wird auf jeden Fall spannend, jetzt wo die Medakaszene so richtig in Schwung kommt! Mich lassen die kleinen japanischen Reisfische so schnell nicht mehr los.

Danke Maggie für das interessante Interview. Ich wünsche dir eine erfolgreiche Medaka Outdoor Saison 2020 und natürlich das die Fangemeinde in Österreich weiter wächst. Neben dir gibt es ja in Wien noch den Markus Cihar, der ja bereits interviewt wurde. Vielleicht lernt man sich ja in Zukunft einmal persönlich kennen!

(Medaka Interview) Francesco Cuccia (ITA) Medaka Züchter

Ich freue mich auch 2020 darüber das ich auch internationale Freunde aus der Medaka Szene für Euch interviewen darf. Anfang macht Francesco Cuccia aus Pisa/Italien. Er gehört zu den ältesten Medaka Haltern & Züchtern in Italien und pflegt und züchtet gewisse Stämme schon seit Jahren. Er ist somit der zweite italienische Züchter den ich für den Blog interviewen durfte. Dieses Interview veröffentliche einfach halber in englisch. Ihr könnt es aber mit dem im Blog integrierten Google Translator in deutsch oder andere Sprachen übersetzten!

Francesco Cuccia

Axel Eywill
Hello Francesco and thank you very much for allowing me to interview you for medakaproject.com. You are a holder and breeder of Japanese rice fish, the medaka. How did you come to this kind, and what fascinates you about them?

Francesco Cuccia
Hi Axel, thanks for the invitation, I started in September 2015, I took 5 gold coins because I had built a pond, asking to find the medaka the most suitable guests. I am fascinated by the rusticity of these animals, they tolerate both an acidic and alkaline pH of the water also brackish water, the countless colors, even more important their ability to live in really extreme temperature conditions.

Medaka „Red Tiger“

Axel Eywill
How then were your beginning in aquaristic? And which animals do you still keep at home?

Francesco Cuccia
I started in 2014, I went to find a friend who had three aquariums and I was fascinated by it after a few days I started my first aquarium. Today I have 30 aquariums, I breed shrimp

Axel Eywill
Medaka have a rather short history outside of Japan. You have been one of the first medaka owners & breeders outside of Japan. The fanbase is growing slowly but surely internationally. How do you see the development internationally and of course especially in Italy?

Francesco Cuccia

Yes, in 2015 there were very few to have medaka, I think among the first in 2016 to have a good number of strains, today it is growing a lot both in Italy and in the rest of Europe, many aquatic plant enthusiasts are interested in medaka replacing it with gambusie. Furthermore, many requests for medaka come from many parts of the world, but as we know, it is not possible to satisfy them

Medaka „Benten sansyoku lame“

Axel Eywill:

There are now several medaka strains in Europe. Mostly thanks to private initiatives. Commercial imports are scarce except for a few exemptions in Europe or German-speaking countries. How important is the trade to make the medaka more widely known to a wider public?

Francesco Cuccia

In my opinion it is very important to be able to import new or even old selections, as I said before, more and more people are approaching the medaka, there are good Japanese breeders willing to send medaka safely and legally, in my opinion we should carry out a project that will unite everyone in Europe to facilitate import

Medaka „White Tige lame MP“

Axel Eywill:
And my last question – what do you want as a medaka holder for the future of these fish? Is there anything else you want to say? Maybe something in terms of aquaristics?

Francesco Cuccia
For the future I would like a united international group, finding magazines with details of the various selections at least in English would help us a lot, we know very little about their genetics.

Medaka „bi color“

 

Grazie mille Francesco for the interview! I wish you a great season this year, and I hope to see you soon in Italy!

(Medaka Interview) Rabea Hatt (D) Medaka Züchterin

Ich freue mich auch dieses Jahr hoffentlich ein paar Interviews für Euch online stellen zu dürfen. Das Verzeichnis findet Ihr oben in der Menü Leiste unter „Interviews“. Für internationale Medaka Fans steht hier im Blog oben rechts das Übersetzungstool von Google zur Verfügung!

Als ersten Interview Gast möchte ich Euch Rabea Hatt vorstellen. Sie ist die vom Zeitraum her älteste Medaka Halterin/Züchterin im deutschsprachigen Raum und damit eine der ersten Frauen überhaupt, die sich außerhalb Japans mit dem Medaka beschäftigen und auch dem Medaka Virus verfallen sind. Einigen von Euch ist sie wohl von Facebook her bekannt, da sie dort in einigen Medaka Facebook Gruppen aktiv unterwegs ist. Seit 2019 hat sie auf Facebook eine eigene Medaka Seite und ist dort als „Medaka Tante“ bekannt!

 

Axel Eywill:
Hallo Rabea und herzlichen Dank, das ich Dich für medakaproject.com interviewen darf. Du bist Halterin und Züchterin von japanischen Reisfischen, den Medaka. Wie bist Du zu dieser Art gekommen, und was fasziniert Dich an ihnen?

Rabea Hatt:
Hallo Axel und vielen Dank für das Interview Du bist Schuld an meiner Medakasucht 😉 Ich glaube, es war 2015 als ich bei Dir die ersten Medaka gesehen habe, damals bin ich dir noch gefolgt, als Du noch Endler hattest 😉 Ich komme eigentlich aus der Terraristik und hatte zuvor Königspythons. Durch Umzug habe ich mich umorientiert und kam dank dir zu den Medaka. Was mich fasziniert, ist das, je nach Stamm, unkomplizierte an den Fischen. Damals gab es nicht so viel Auswahl, aber die Tiere waren robust und verzeihten auch mal Anfängerfehler. Der perfekte Umstieg also 🙂

Medaka „Black Tainakou Hiyakushiki“

Axel Eywill:
Wie waren denn Deine Anfänge in der Aquaristik? Und welcheTiere hältst Du noch zuhause?

Rabea Hatt:
Mein Einstieg in die Aquaristik erfolgte zunächst tatsächlich über Betta, wunderschöne Charaktertiere❤ Danach folgten Guppys, wobei ich mich da bald auf Endler eingeschossen hatte. Und dann kam da jemand mit Medaka ^^. Außer Medaka pflege ich derzeit noch einen Channa und 2 Katzen, einen Perserkater, Fluffy, und eine Don Sphynx, Yukiko.

Medaka Miniteich & ein Teil Ihres Outdoor Bereiches

Axel Eywill:
Wie kamst Du zu den Medaka und was fasziniert Dich persönlich an Ihnen?

Rabea Hatt:
LieberAxel, Du bist schuld ^^ Die ersten Medaka, welche ich gesehen habe, waren Himedaka. Da war die Neugier geweckt und überein Portal fand ich Roberto Pellegrini und Miyuki SuperHikari 🙂 Mich fasziniert die Vielfältigkeit der Medaka und ihre Genügsamkeit. Es gibt inzwischen viele Varianten und man möchte am liebsten alle sammeln^^.

Heranwachsende Medaka „Yellow Head clear scales“; noch nicht komplett ausgefärbt!

 

Axel Eywill
Medaka haben außerhalb Japans eine noch recht kurze Geschichte. Du bist die älteste weibliche Medaka Halter & Züchterin im deutschsprachigen Raum. Die Fangemeinde wächst international langsam aber sicher. Wie siehst Du die Entwicklung international und natürlich besonders im deutschsprachigen Raum?

Rabea Hatt:
Der Medaka wird immer populärer, was natürlich an sich etwas Gutes ist. Dennoch sehe ich dem aktuellen Trend insofern kritisch entgegen, als dass mehr auf Masse, als auf Qualität geachtet wird. Da wurde in den letzten Jahren gepfuscht und ich wünsche mir, dass die Leute wiede rmehr auf Qualität der Tiere schauen. Auch gute Tiere müssen nicht teuer sein. Ich freue mich aber,dass der Medaka inzwischen viele Fans hat. Als ich angefangen habe, konnte man die Halter an einer Hand abzählen und die Varianten waren sehr überschaubar. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass der Medaka einen festen Platz in der Aquaristik findet, aber ich hoffe, dass er nicht zur Massenware wird wie der Guppy.

Heranwachsende Medaka „Miyuki Super Hikari“

Axel Eywill:
Japan ist uns natürlich um Lichtjahre voraus was den Medaka betrifft. Das gilt insbesondere auch für Medaka Literatur. Bisher gibt es außerhalb Japans nur wissenschaftliche Bücher oder ab und zu Berichte in Aquarium Fachpublikationen (zB.Amazonas). Die Nachfrage an Medaka Literatur außerhalb Japans ist sicher am Wachsen bzw. im kleinen Stil bereits vorhanden. Was würdest Du Dir da persönlich wünschen?

Rabea Hatt:
Die Literatur aus Japan ist sicher interessant, aber seien wir ehrlich, es sind für uns in Deutschland schlicht weg Bilderbücher. Ich würde mir wünschen, dass die Texte zumindest in Englisch erhältlich wären, so das Medakafans international davon profitieren könnten . In Deutschland haben wir das Glück, dass gerade Friedrich Bitter immer wieder fachliche Beiträge in der Amazonas bringt, oder Du mit Deinem Blog. Auch finde ich, das wir uns inzwischen was die Zucht angeht, nicht mehr vor den Japanern verstecken müssen. Klar haben wir nicht die Masse an Tieren, aber was die Qualität angeht, haben wir hier durchaus einige gute Züchter.

Medaka Literatur aus Japan

Axel Eywill:
Mittlerweile gibt es einige Medaka Linien in Europa. Meist Dank privater Initiativen. Und gewerbliche Einfuhren sind bis auf wenige Außnahmen selten, der Medaka in Europa bzw. deutschsprachigen Raum noch recht unbekannt. Wie wichtig ist für Dich der Handel um den Medaka einer breiteren Öffentlichkeit bekannter zu machen?

Rabea Hatt:
Der Handel ist in sofern wichtig, als dass ja immer noch nicht jeder in den sozialen Netzwerken unterwegs ist und nur so an Tiere kommt. Dennoch hat man es tatsächlich geschafft, den Medaka auch ohne Handel populärer zu machen. Der Anstieg an Medaka Interessenten von 2019 auf 2020 ist Wahnsinn.

Medaka „Silver Back – Maou x Gecko Hikari“

Axel Eywill:
Und meine letzte Frage, was wünschst Du Dir als Medaka Halterin für die Zukunft dieser Tiere? Gibt es noch etwas, das Du sagen möchtest? Vielleicht etwas im Hinblick auf die Aquaristik?

Rabea Hatt:
Wie schon erwähnt, wünsche ich mir, dass wieder mehr auf die Qualität der Medaka geachtet wird. Ich sehe so oft Leute, die sich über ihre Tiere freuen und als Züchter bekomme ich dann fast einen Schreikrampf, weil die Tiere Knicke oder Mopsköpfe haben. Solche Tiere würde ein Züchter nicht an die Leute abgeben. Abschließend kann ich aber sagen, dass es sehr erfreulich ist, dass der Medaka seinen Platz in der Miniteichszene gefunden zu haben scheint, und ich hoffe, dass das noch lange so bleiben wird 🙂

Vielen Dank Rabea für das Interview und ich wünsche Dir eine erfolgreiche Saison 2020 und das hoffe man sieht sich dieses Jahr noch auf dem ein oder anderen Medaka Treffen.

Medaka Züchter Interviews auch 2020

Nachdem einige Monate Ruhe war, möchte ich 2020 die Interview Reihe mit deutschen und internationalen Züchtern fortsetzen, da die Interviews vom letzten und vorletzen Jahr recht gut besucht wurden und anscheinend durchaus reges Interesse fanden. Seit letztem Jahr sind vor allem auch viele weibliche Medaka Fans dazu gekommen. Speziell aus dem Bereich Miniteich Hobby! Um speziell die weibliche Medaka Fangemeinde zu würdigen wird es dieses Jahr auch Interviews von weiblichen Medaka Halterinnen/Züchterinnen geben. Lasst Euch einfach überraschen!

(Medaka Interview) Markus Cihar (AUT) 2019

Mit Markus Cihar aus Wien steht mir ein weiterer Interview Partner bereit. Markus ist wohl den meisten Leuten die sich schon etwas länger mit Medaka beschäftigen ein Begriff. Er ist der erste Österreicher der sich näher mit dem Medaka beschäftigt hat. Einer der wenigen Leute aus dem deutsch sprachigen Raum der das Risiko mit privaten Importen aus Asien auf sich nahm. Die Medaka Szene in Österreich ist aktuell auch sicher am wachsen. 2018 hielt ich meinen Medaka Vortrag bei den Aquarium Freunden in Tirol, wo es damals bereits ein paar Medaka Halter gab. Nicht zuletzt Markus Cihar zu verdanken. Der Aqua Day vor einigen Tagen in Tirol wo Markus Cihar eine Medaka Sonderschau mit Fischen besetzt hatte, wird der Medaka Gemeinde in Österreich sicher zu weiteren Zulauf verhelfen

Markus Cihar

Axel Eywill
Hallo Markus  und herzlichen Dank, dass ich Dich für medakaproject.com interviewen darf. Du bist Halter und Züchter von japanischen Reisfischen, den Medaka. Wie bist Du zu dieser Art gekommen, und was fasziniert Dich an ihnen?

Markus Cihar
Hallo ich hatte immer schon einige Arten aus dem Oryzias Komplex seit 2012 Anfang 2016 sah ich dann das erste mal bei einer Holland Reise orange Medaka und war fix und fertig seit dem Tag an verfolgen mich diese Fische täglich. Die Faszination sind eindeutig die Farben und Möglichkeiten in der Zucht auch das die Fische outdoor zu halten sind war genau das was ich wollte.

Heute schwimmen derzeit 14 Linien sowie einiges an Kreuzungsprojekte in meiner Medaka Anlage es waren schon mal mehr habe mich jetzt aber auf einige spezielle Linien festgelegt und versuche da auf Qualität zu züchten.

Medaka Zuchtbehälter draußen

 

Axel Eywill
Wie waren dann Deine Anfänge in der Aquaristik? Und welche Tiere hältst Du noch zuhause?

Markus Cihar

Ich komme aus der Terraristik und bin mit meinem 20 Lebensjahr zur Aquaristik gekommen da haben es mir damals Killifische angetan sogenannte Saison Fische wie Austrolebias, Nothobranchius usw im Laufe der Zeit hat sich die Richtung bei Killifische zu den Eurasier verlagert wo ich auch heute noch einige in Zucht habe.

 

Axel Eywill
Medaka haben außerhalb Japans eine noch recht kurze Geschichte. Du bist einer der Ersten Medaka Halter & Züchter außerhalb Japans gewesen. Die Fangemeinde wächst international langsam aber sicher. Wie siehst Du die Entwicklung international und natürlich besonders im deutsch sprachigen Raum?

 

Markus Cihar:

Naja ich finde persönlich das es derzeit schon einiges im Deutschen Raum gibt was damals undenkbar war in der Zeit wo wir begonnen haben. Es gibt schon einige Züchter und einiges an guten Linien ist auch schon da wie das ganze weiter läuft wird man sehen aber die ersten Schritte sind gemacht.

 

Axel Eywill:
Mittlerweile gibt es einige Medaka Linien in Europa. Meist Dank privater Initiativen. Gewerbliche Einfuhren sind bis auf wenige Außnahmen in Europa bzw. deutsch sprachigen Raum noch Mangelware. Wie wichtig ist für Dich der Handel um den Medaka einer breiteren Öffentlichkeit bekannter zu machen?

Markus Cihar:
Ohne Handel wird es nicht ganz gehen denke ich aber wie schon erwähnt ohne den kleinen Züchter der sein Geld in Importe investiert kann der grosse Markt auch nicht leben, und ich denke sobald es dann um Qualität geht wird es für den Handel bei der Masse schwierig werden und gerade Selektions Zucht ist bei den medaka so wichtig.

Medaka „Mebina“

Axel Eywill:
Und meine letzte Frage – was wünschst Du Dir als Medaka-Halter für die Zukunft dieser Tiere? Gibt es noch etwas, das Du sagen möchtest? Vielleicht etwas im Hinblick auf die Aquaristik?

Markus Cihar:
Ich wünsche mir das wir alle die gleiche Freude am Hobby teilen und die Szene weiter wächst.

 

Vielendank Markus für das Interview und das Bildmaterial. Wir freuen uns Beide sicherlich auf die aktuelle Outdoor Saison, und was 2019 aus Medaka Sicht alles passieren wird!

 

(Medaka Interview) Yuji Ikeya (JP) 2019 (めだかインタビュー)池谷雄二(2019)

Ich freue mich ganz besonders heute das Interview mit Herrn Yuji Ikeya in meinem Blog veröffentlichen zu dürfen. Herr Ikeya ist ein junger aufstrebender Medaka Züchter, der die Medak Zucht mittlerweile hauptberuflich betreibt. Leider haben bisher nur wenige seiner in Japan bekannten Linien Ihren Weg nach Europa gefunden. Über seine schnelle Antwort auf die Anfrage wegen des Interviews habe ich mich dann sehr gefreut. Für mich zählt er zu den großen Züchtern in Japan.

本日は、池谷雄二さんのインタビューをブログに掲載しました。池谷さんは、メダカをフルタイムで飼育している若いメダカブリーダーです。残念ながら、ヨーロッパへの道を見つけたのはそのほんのわずかな日本の知られた路線だけです。インタビューの依頼に対する彼の素早い回答にとても満足しています。私にとって、彼は日本の大ブリーダーの一人です。

Den Google Übersetzer findet man oben rechts im Blog!

Googleの翻訳者はブログの右上にあります。

Herr Yuji Ikeya in seinem Zuchtbetrieb

 

Axel Eywill

Hallo Herr Ikeya und herzlichen Dank, dass ich Sie für medakaproject.com interviewen darf. Sie sind Halter und Züchter von japanischen Reisfischen, den Medaka. Wie sind Sie zu dieser Art gekommen, und was fasziniert Sie an ihnen?

 

Yuji Ikeya

Hallo Axel,

Ich habe eine Vielzahl von Tieren aufgezogen, unter denen sich der japanische Medaka noch am Anfang befindet: Mich fasziniert an ihm besonders, das ich mich Züchterisch weiterentwickeln und mich selbst verbessern kann.

 

Axel Eywill
Wie waren dann Deine Anfänge in der Aquaristik? Und welche Tiere hältst Du noch zuhause?

Yuji Ikeya

Ich war ungefähr 9 Jahre alt und angelte und beobachte Fische. Wir züchten japanische Fische, fremde Fische, Vögel, Ratten, Schlangen, Insekten und mehr.

 

Axel Eywill
Medaka haben in Japan eine sehr lange Tradition. Was wünschen sie sich für die Medaka Fangemeinde außerhalb Japans?

Yuji Ikeya

Eine Entwicklung wie beim Koi wäre schön, wenn der Medaka die japanische Kultur in die Welt bringen könnte.

Zuchtvariant mit Lame von Yuji Ikeya

 

Axel Eywill

Medaka haben eine relativ kurze Geschichte außerhalb Japans. Die Fangemeinde wächst international langsam aber sicher. Wie sehen Sie die internationale Entwicklung und natürlich in Japan?

 

Yuji Ikeya

Aktuell gibt es in etwa 5 Personen die den Medaka in Japan verbessern können, deshalb möchte ich mit Züchtern aus Übersee zusammenarbeiten, um die Situation zu verbessern.

 

Axel Eywill

Natürlich ist Japan in Bezug auf den Medaka den anderen Ländern um Lichtjahre voraus. Leider werden viele Zuchtlinien außerhalb Japans nie zu finden sein. Was halten Sie von der Entwicklung in Japan und im Ausland?

Yuji Ikeya

Wie ich bereits schrieb, gibt es nur wenige Leute, die den  Medaka in Japan verbessern können. Es gibt viele gute Züchter von Medaka außerhalb Japans, und ich denke, dass sie japanische Medaka Züchter in naher Zukunft einholen und schließlich überholen werden.

Albino Medaka long fin von Yuji Ikeya

Axel Eywill

Mittlerweile gab es mehrere Medaka Importe in Europa. Hauptsächlich dank privater Initiativen. In Europa und in Deutschland fehlt es bis auf einige Ausnahmen an kommerziellen Importen. Wie wichtig ist Ihnen der Handel, um Medaka in der Öffentlichkeit bekannt zu machen? Leider wurde bisher kein kommerzieller Import aus Japan durchgeführt. Wo ist das Problem?

Yuji Ikeya

Viele Medaka Läden und Züchter haben bisher keinerlei Erfahrungen mit dem Export von Medaka außerhalb Japans. Ich hoffe allerdings das die Züchter in Japan dazulernen und einen Weg finden um exportieren zu können.

 

Axel Eywill

Und meine letzte Frage, was wünschen Sie sich als Medaka Züchter für die Zukunft dieser Tiere? Was möchten Sie noch sagen? Gibt es etwas über die Entwicklung der Medaka-Gemeinschaft in Übersee zu sagen?

 

Yuji Ikeya

Ich bin dabei mich beim japanischen Medaka was die Zucht betrifft zu verbessern. Ich möchte weiterhin Medaka züchten, und das meine Fische  Medaka-Liebhaber auf der ganzen Welt auch zukünftig begeistern werden.

 

Vielen Dank Ikeya san für dieses Interview und die Bilder. Es war mir eine Ehre und hoffe irgendwann einen Teil Ihrer Medaka auch in Deutschland bewundern zu können. Viel Erfolg weiterhin!

このインタビューと写真をありがとうイケヤさん。それは名誉なことであり、いつかドイツであなたのメダカの一部を賞賛することを望みます。頑張ってください。

(Medaka Interview) Patrizia Ianne (ITA) 2019

Ich freue mich ein weiteres Medaka Interview veröffentlichen zu dürfen. Patrizia Ianne ist für mich was die Medaka Szene außerhalb Japans betrifft die „Grand Dame“ wie man bei uns so schön sagt. Sie gehört zu den ersten Medaka Haltern außerhalb Japans und in Europa. Mich hat Ihre Vorgehensweise bei der Zucht und Haltung immer wieder beeindruckt, und soweit es möglich war auch einige Kenntnisse angeeignet. Ich durfte sie letztes Jahr während der 2. italienischen Medaka Show in Lucca/Toskana persönlich kennenlernen. Sie hat sicherlich auch einen hohen Anteil daran, das der Medaka sich in Italien am etablieren ist. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen!

Interviews mit internationalen Medaka Haltern & Züchtern werde ich bewusst im Original veröffentlichen! Wie wir alle wissen arbeiten Übersetzungs Tool nicht immer korrekt. Außerdem sind die meisten Besucher dieses Blogs auch der englischen Sprache mächtig!

Ansonsten gibt es oben rechts im Blog den Google Translator!


Patrizia Ianne mit ihren geliebten Blumen

Axel Eywill

Hello Patrizia  and thank you very much for allowing me to interview you for medakaproject.com. You are a holder and breeder of Japanese rice fish, the medaka. How did you come to this kind, and what fascinates you about them?

Patrizia Ianne

In my garden I have three tanks with many plants, I like plants. As soon as the garden was created, I decided to insert Carassius auratus in the tanks because the tanks can also be seen from above. My cats have started catching fish! I switched to American fish Pimephales promelas very fast but you could see little. Then Gambusia for mosquito larvae. Knowing Roberto Pellegrini I saw the Medaka, it was 2014, had Himedaka and Aomedaka. I found them immediately interesting because:

  • they swim softly, the body is not rigid
  • I love Japan a lot …
  • they love the sun and can be outdoors in winter
  • they are a perfect complement to a garden even in containers
  • they are small and I can keep many
  • I can enjoy breeding them
  • they eat mosquitoes

Axel Eywill

How then were your beginning  in aquaristic? And which animals do you still keep at home?

 

Patrizia Ianne:

I started many years ago (52 years) with tropical fishes (fresh water). Dogs (Pointer breeder), poultry (Bantam breeder), cats, canary (my husband is breeder). I am beekeper since 1975 and specialist in breeding silkworms too. And I love flowers, special Fucsia!

 

Axel Eywill

Medaka have a rather short history outside of Japan. You have been one of the first medaka owners & breeders outside of Japan. The fanbase is growing slowly but surely internationally. How do you see the development internationally and of course especially in Italy?

 

Patrizia Ianne:

For now, Medaka is a species not widely known by the general public. But it has great potential for dissemination. However, people who are not passionate, not very careful will not be able to breed medaka well. It seems easy to breed but there are key points. Like any animal, it needs the right care. I hope that the medaka does not become a pet toy.

 

Axel Eywill:

There are now several medaka strains in Europe. Mostly thanks to private initiatives. Commercial imports are scarce except for a few exemptions in Europe or German-speaking countries. How important is the trade to make the medaka more widely known to a wider public?

 

Patrizia Ianne:

Trade is important but I don’t find the common trade route for other fish suitable for the medaka. We need specific knowledge of strains, which then evolve continuously, and a common trader will have no desire or time to learn. I see more correct that the medakas are offered by the same breeders. One way could be the Medaka Shows and the Pet Shows.

However, great attention must be paid to a danger that could interrupt the breeding of Orizyas latipes: its accidental spread in the wild. You should always inform about the correct behavior to take by raising this fish.

 

Axel Eywill:

And my last question – what do you want as a medaka holder for the future of these fish? Is there anything else you want to say? Maybe something in terms of aquaristics?

Patrizia Ianne:

I would like to know more about this fish. No one has explained anything to us about the management of this fish, we are raising it perhaps like any other imported fish. But each species is different in its reaction to diseases and parasites and its reaction to medicines. It would take more information.

The same thing with regard to genetics, apart from the basic genetics of the transmission of known simple characters (Tatuo Aida, 1922), we know little or nothing about the genetics of strains are in Europe, the transmission of characters such as long fins, lamé, deme eyes, panda eyes.

Another problem, in importing so far we have often received only one pair for strains. I ask myself questions. Are the strains fixed when they arrive? Is strain just a phenotype? I have many questions but I have no answers.

Thank you Patrizia for the detailed interview and the lot of pictures. With your permission, I will make a special blog thread with the latest point of the interview. It is very important for medaka fans! I am looking forward to see you again this year!


					

(Medaka Interview) Friedrich Bitter (D)

Hiermit startet das vor ein paar Tagen bereits angekündigte Blog Projekt. Zukünftig möchte ich hier Interviews mit nationalen, sowie internationalen Medaka Haltern und Züchter führen und natürlich für Euch veröffentlichen. Sicher ist es nicht nur für mich interessant und spannend mehr über andere Leute aus der Medaka Szene zu erfahren, und Ihre Meinungen zu gewissen Themen zu hören!

Besonders freue ich mich darüber das Friedrich Bitter auf meine Anfrage bzgl. dem Interview gleich zugesagt hatte. Herr Bitter ist in der Aquaristik Szene sicher kein Unbekannter. Durch seine ausführlichen Berichte in zwei Ausgaben der AMAZONAS (darüber wurde im Blog berichtet) zusammen mit seinem japanischen Freund Fumitoshi Mori hat es den Medaka Freunden einigen Zulauf im deutsch sprachigen Raum und international beschert!

Friedrich Bitter

Axel Eywill

Hallo Friedrich und herzlichen Dank, dass ich Dich für medakaproject.com interviewen darf. Du bist Halter und Züchter von japanischen Reisfischen, den Medaka. Wie bist Du zu dieser Art gekommen, und was fasziniert Dich an ihnen?

 

Friedrich Bitter

 

Aus dem Nordwesten der Republik unser typisches Moin, Moin zurück. Eine Farbform von Oryzias latipes, die wir früher als „Gold-Medaka“ bezeichnet haben, habe ich vorübergehend in den 1970er Jahren gepflegt. Die gab es damals im Zoofachhandel. Später konnte ich mit japanischen und chinesischen Freunden diese Art und/oder O. sinensis in China fangen.
Richtig infiziert mit dem Medaka-Virus (wenn man das so nennen darf) wurde ich dann von meinem Freund Fumitoshi Mori, der mich anlässlich einer Japanreise mit verschiedenen Züchtern bekannt machte, mich mit Informationen versorgte und sich bis heute nicht zu schade ist, alle meine Fragen erschöpfend zu beantworten.

japanische Medaka Base book Serie, Herausgeber: Fumitoshi Mori

Worin die spezielle Faszination der Medaka liegt, ist nicht so einfach zu beschreiben. Sicherlich muss man da an erster Stelle die Vielfalt an Farben und Mustern nennen, aber für mich, der ja ein paar Aquarien und Becken mehr zu betreuen hat, haben sie einfach auch praktische Vorteile. Sie kommen mit unserem hiesigen Leitungswasser sehr gut zurecht, sind auch hinsichtlich der Haltung und Zucht unproblematisch, können vom späten Frühjahr bis in den Spätherbst im Freien gehalten werden – da stimmt einfach das Gesamtpaket.

Outdoor Zuchtanlage von Masaharu Abe auf dem Dach

 

Axel Eywill

Wie waren dann Deine Anfänge in der Aquaristik? Und welche Tiere hältst Du noch zuhause?

Friedrich Bitter:

Seit grauer Vorzeit … – aber ernsthaft: Bei mir fing das relativ früh an, so 1960/61. Ich kann mich schemenhaft daran erinnern, dass wir im Wohnzimmer ein offenes Rahmenaquarium hatten, das völlig mit Pflanzen zugewuchert war. Und dann gab es da den Besuch beim Onkel meines Vaters, Werner Zuschlag, der in Dortmund einen ganzen Raum mit Aquarien besaß und vor allem Killifische pflegte. Ich denke, das spezielle Raumklima mit den typischen Gerüchen hat sich bei mir, positiv belegt, im Kopf festgesetzt. Und so kamen mit der Zeit und über die Jahre immer mehr eigene Aquarien hinzu, erst im eigenen Zimmer, dann im Keller und mittlerweile im ebenerdigen Zuchtraum und mehreren Foliengewächshäusern.

Zuchtkeller bei Friedrich Bitter

Wenn es um die Fische geht, die ich halte und meist auch nachzüchte, so würde es hier den Rahmen sprengen, alle Arten aufzuzählen. Da mein Aquarienraum mit Temperaturen zwischen 19 und 22 °C relativ kühl gefahren wird, konzentriere ich mich auf Fische, die damit gut zurechtkommen. Das sind häufig solche, bei denen ich die Ausgangstiere selbst gefangen habe, etwa westafrikanische Killifische, asiatische Grundeln und Bergbachschmerlen oder Fische aus dem Südosten der USA. In letzter Zeit kamen noch so einige Spezies aus Asien – insbesondere aus Myanmar und Indien – als kommerzielle Importe hinzu.

Wenn die Frage nach den Tieren über die Aquaristik hinausgeht und wir aus dem „Du“ ein „ihr“ machen, wird die Liste länger. Thüringer Waldziegen, Kunekune-Schweine, Enten, Gänse, Schifferhühner und Lakenfelder Hühner, dazu ein Altdeutscher Hütehund und ein Deutscher Pinscher, Molche, Pfeilgiftfrösche, Schildkröten – sicherlich habe ich da noch einiges vergessen.

Deutscher Pinscher

 

 

Axel Eywill

Medaka werden schon ziemlich lange in Gefangenschaft gehalten. Was kannst Du uns über deren Geschichte erzählen?

 

Friedrich Bitter

Dass die Japaner Reisfische seit mehreren Hundert Jahren pflegen, ist aus der Literatur bekannt. Dazu gibt es beispielsweise gemalte Bilder entsprechenden Alters, die Medaka zeigen, allerdings in leicht stilisierter Form. Aber ich habe auch mal ein wenig geforscht, seit wann man denn die Tiere in Deutschland kennt, die ja bereits 1850 als Poecilia latipes von Temminck & Schlegel wissenschaftlich beschrieben wurden. Ott hat vor beinahe 40 Jahren zum gleichen Thema einen lesenwerten Beitrag in der DATZ verfasst, der mit meinen Recherchen weitgehend übereinstimmt. So wurden nach einer Quelle erstmals 1897 Japanische Reisfische von einem Arzt aus Hamburg lebend eingeführt, eine andere nennt sogar das Jahr 1865 für die Ersteinfuhr des „Japanischen Goldhechts“, bei dem es sich um die rote Zucht von O. latipes handelte.

Medaka Männchen aus der Yang Guifei Gruppe

Jedenfalls gab Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts nicht nur mehrere, meist kommerzielle Importe, zwischen 1898 und dem Beginn des 1. Weltkriegs wurden auch zahlreiche Beiträge über diese damals noch Reiskärpflinge genannten Fische in den „Blättern“ und „Wochenschriften“ publiziert. Auch wenn es dann nach dem 1. Weltkrieg ruhiger um diese Art wurde, ab und an scheint man sich mit den Fischen doch beschäftigt zu haben. Also: Medaka sind aquaristisch nicht wirklich neu – in Deutschland kennen Aquarianer sie seit über 120 Jahren. Nur waren sie zwischendurch lediglich Insidern bekannt bzw. nicht allgemein verfügbar.

 

 

Axel Eywill

Medaka haben außerhalb Japans eine noch recht kurze Geschichte. Du bist einer der Ersten Medaka Halter & Züchter außerhalb Japans gewesen. Die Fangemeinde wächst international langsam aber sicher. Wie siehst Du die Entwicklung international und natürlich besonders im deutsch sprachigen Raum?

 

Friedrich Bitter

Ich habe meinen Fokus erst relativ spät auf Medaka-Varianten gelegt, nämlich im Jahr 2015. Erbfeste Zuchtformen gibt es in Japan mittlerweile weit mehr als 1.000. Da bin ich mit meinen rund 50 japanischen Formen beinahe noch ein Waisenknabe.

Für mich geht die Tendenz bei der Medaka-Zucht bzw. den Varianten auch bei uns in Europa hin zu den Formen, die besonders bei der Draufsicht auffallen. Machen wir uns nichts vor: Aquaristisch muss der Reisfisch mit der gesamten Palette der Zierfische konkurrieren. Als Besatz für kleine Teiche, Becken, Wasserläufe und Bottiche ist er aber praktisch konkurrenzlos. Das muss sich vielleicht erst noch herumsprechen, aber ich sehe ja in unserem Onlineshop, wie die Nachfrage von Jahr zu Jahr ansteigt.

Dabei sind uns die Südeuropäer, insbesondere die Italiener eventuell um einiges voraus, was wohl vor allem mit dem wärmeren Klima zu tun hat. Wenn man aber sieht, wieviele Besitzer von Balkonen, Terrassen und/oder Gärten es bei uns in Deutschland gibt – da geht in der Zukunft sicher noch viel mehr.

Axel Eywill:

Japan ist uns natürlich um Lichtjahre voraus was den Medaka betrifft. Das gilt insbesondere auch für Medaka-Literatur. Bisher gibt es außerhalb Japans nur wissenschaftliche Bücher oder ab und zu Berichte in aquaristischen Fachmagazinen (z.B. der Amazonas). Die Nachfrage nach Medaka-Literatur außerhalb Japans ist sicher am Wachsen bzw. zumindest in kleinem Umfang bereits vorhanden. Da Du ja im Verlagswesen tätig bist, wie stehen die Chancen auf ein Medaka-Buch in englischer oder sogar deutscher Sprache?

Friedrich Bitter:

Ich finde es aufregend, in welch kurzer zeitlicher Reihenfolge in Japan Bücher und Magazine mit dem Schwerpunkt Medaka veröffentlicht und verkauft werden. Die Zahl der Liebhaber geht aber – ganz vorsichtig geschätzt – in die Hunderttausende. Es gibt mehrere Medaka-Vereine und zahlreiche regionale Veranstaltungen. Und da auch die Anzahl versierter Züchter enorm groß ist, geht den Autoren der Stoff praktisch nie aus.

Selbstverständlich wird es bei uns oder international in absehbarer Zeit Bücher zum Thema Medaka geben. Aber ich warne vor Schnellschüssen: Wer hat denn außerhalb Japans den Überblick bzw. kann ausreichend praktische Erfahrung einbringen? Schöne Fotos zu zeigen ist das eine, aber es sollten doch auch Informationen zu Haltung und Zucht vermittelt werden, die über das hinausgehen, was bei Instagram, Facebook & Co. zu lesen ist. Und – ganz wichtig – für den Verlag: Es muss ausreichend Interesse geben. Da sind wir zunächst mit unseren Fischen gefragt.

 

Axel Eywill:

Mittlerweile gibt es einige Medaka-Linien in Europa. Meist Dank privater Initiativen. Gewerbliche Einfuhren sind bis auf wenige Ausnahmen in Europa bzw. dem deutschsprachigen Raum noch Mangelware. Wie wichtig ist für Dich der Handel, um den Medaka einer breiteren Öffentlichkeit bekannter zu machen?

 

Friedrich Bitter:

In diesem Jahr wird die Öffentlichkeit mehrfach Gelegenheit haben, auf Spezialveranstaltungen wie der Leistungsschau der Deutschen Killifisch Gemeinschaft oder Messen rund um die Aquaristik bzw. den Gartenteich die Reisfische hautnah zu erleben. Aber nicht jeder weiß, wo die Medaka ausgestellt werden – und die Zeit muss man ja auch noch mitbringen. So kommt zunächst Zoofachgeschäften, Onlineshops oder Zierfischbörsen die Aufgabe zu, entweder durch Präsentation oder mit Hilfe von Fotos und Videos die Japanischen Reisfische ins richtige Licht zu rücken.

Show Becken mit Medaka

Axel Eywill:

Und meine letzte Frage – was wünschst Du Dir als Medaka-Halter für die Zukunft dieser Tiere? Gibt es noch etwas, das Du sagen möchtest? Vielleicht etwas im Hinblick auf die Aquaristik?

 

Friedrich Bitter:

Von den Medakafreunden und -züchtern würde ich mir wünschen, dass sie die Geduld aufbringen können, einen Schritt nach dem anderen machen. Es gibt so viele attraktive Zuchtformen aus Japan, die erbfest sind. Warum nicht einfach diese von der Qualität her erhalten bzw. verbessern? Zu häufig sieht man allerdings, dass mit Tieren unterschiedlicher Linien hin und her gekreuzt wird, weil ja die ultimative Farbform dabei herauskommen könnte. Leider entspricht das Ergebnis meist nicht den Erwartungen und die Halter sind dann oft von den Nachzuchten enttäuscht.

 

Medaka sind wegen ihrer Anpassungsfähigkeit und Ausdauer ideale Einstiegsfische in die Aquaristik. Mit ihnen lassen sich erste Erfahrungen mit der Vermehrung sammeln, Jung und Alt sind begeistert, wenn der Fischnachwuchs knapp unter der Wasseroberfläche nach Nahrung sucht. Und wer weiß, vielleicht öffnen sie ja auch manchem die Augen für Natur und Umwelt – auch wenn es sich eigentlich um Zuchtformen einer einzigen Art handelt. Aber Fische mit Suchtpotenzial!

Outdoor Zuchtanlage von Friedrich Bitter

Herzlichen Dank Friedrich für das Interview und zahlreiche Bildmaterial. Der Medaka hat sicher viel Potenzial um sich in der Aquaristik langfristig zu etablieren, und Menschen die bisher mit der Aquaristik wenig zu tun hatten, dieses Hobby näher zu bringen. Ich freue mich schon auf die kommende DKG Leistungsschau in Stuttgart Ende Mai, und der damit verbundenen erstmaligen Medaka Bewertungs Show.